Energetische Modernisierung

Energetische Modernisierung
Zukunftsweisendes Design Eigenheim erschaffen aus alter Doppelhaushälfte

Viele Menschen leben in einer Doppelhaushälfte aus einem älteren Baujahr. Viele planen den Ruhestand im eigenen Zuhause zu genießen und damit Wohnkomfort und Energieverbrauch auch im Alter stimmen, entschließen sie sich zu einer energetischen Fachberatung.

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Energie- Fachberater im Baustoff- Fachhandel. Bei einem Termin vor Ort nimmt der Energieberater dann die erforderlichen Daten auf und eine Woche später halten viele schon einen bedarfsorientierten Energieausweis in den Händen.

Der Berater berechnet für eine Beispielfamilie einen anteiligen Transmissionswärmeverlust von 23 Prozent durch die Fenster und weitere 22 Prozent gehen durch die Außenwände verloren. Die Finanzierung für die energetische Modernisierung des künftigen Luxusdomizils muss stimmen. Das Ehepaar aus dem Beispiel ist sich einig, dass sie modernisieren wollen. Doch zunächst muss die Finanzierung für das ehrgeizige Bauvorhaben stimmen.

Rund 69.000 Euro soll die Modernisierung kosten und die Familie kann ein zinsgünstiges Darlehen in Höhe von 50.000 Euro aus dem CO2- Sanierungsprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch nehmen. Für die thermische Solaranlage gibt es einen Zuschuss vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Trubel auf der Baustelle des geplanten Design Objektbaus der Familie. Als erstes machen sich die Handwerker an die energetische Modernisierung des bestehenden Daches.
Der Energieberater lässt eine 16 Zentimeter dicke Zwischensparrendämmung aus ökologischer Mineralwolle und eine fünf Zentimeter dicke Aufdachdämmung aus Holzweichfaser einbauen. In nur einem Tag haben die Fachleute die alten Ziegel komplett abgetragen, die Zwischensparrendämmung und die Aufdachdämmung montiert und somit das Haus regenfest gemacht.

Die alten maroden Fenster werden gegen neue moderne Fenster mit einer Zweischeiben- Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Auch die Leibung wird gedämmt und neue Rollladendeckel machen die Fenster rundherum dicht. Auch ein Austausch der Terrassen- und der Eingangstür sind für eine energetische Sanierung notwendig.

Frisch gedämmt hält wärmer und spart Kosten. Der Wärmebrücke am Balkon rückt der professionelle Energieberater mit einem sechs Zentimeter dicken Verzögerungsstreifen, der unterhalb der Betonplatte angebracht wird, zu Leibe. An die Fassade des wohnlichen Eigenheims wird eine vierzehn Zentimeter starke Dämmung angebracht.

Die Kellerdecke unterhalb des Wohn- und Esszimmers wird mit zehn Zentimeter starken Dämmplatten beklebt und verputzt, wodurch die Anwohner nie wieder kalte Füße haben müssen da der Wohnzimmerboden jetzt dauerhaft angenehm warm bleibt. Besonders zukunftsweisend und innovativ ist die neue Solaranlage, mit deren Hilfe die Bewohner jetzt allein mit der Sonnenenergie baden können. Die circa sechs Quadratmeter große Kollektorfläche reicht vollkommen aus, um in den warmen Sommermonaten den kompletten Bedarf des Haushalts an erwärmtem Brauchwasser abzudecken.

Glückliche Hausbesitzer durch energetische Modernisierung. Mit den Modernisierungsmaßnahmen, die innerhalb von zwei Monaten abgeschlossen waren, Familie voll und ganz zufrieden. Das Ehepaar hatte vor der Sanierung im Sommer unerträgliche 29 Grad in ihrem Schlafzimmer und jetzt sind es nur noch 21 Grad.

Zufrieden ist auch der Energieberater, der der Familie den Energiebedarfsausweis mit Einsparungen in Höhe von 37 Prozent im Endenergiebedarf und 36 Prozent im Primärenergiebedarf überreicht hat. Unzählige kompetente Energie- Fachberater im Baustoff- Fachhandel sind im Internet zu finden und oftmals bieten diese auch eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung, in der Hausbesitzer erfahren, wie ältere Immobilien energetisch auf den neuesten Stand gebracht werden können.

Energetische Modernisierung
Energie sparendes Heizen durch zukunftsweisende Heizsysteme

Zu einer modernen und zukunftsweisenden Heizungsanlage gehören in erster Linie gute thermostatische Heizkörperventile.

Bewohner eines Einfamilienhauses können zum Beispiel beim erstmaligen Einbau von hochwertigen Thermostatventilen bis zu 20 Prozent der kostbaren Heizenergie einsparen. Und auch der Austausch veralteter Ventile des Heizungssystems lohnen sich, denn mit hochwertigen Modellen auf dem neusten Stand der Technik werden bei gleichen Heizgewohnheiten der Bewohner zehn Prozent weniger Energie verbraucht und somit die laufenden Kosten gesenkt. Die Aufgabe von Heizkörperthermostatventilen in der bestehenden Heizungsanlage ist die ständige Regulierung der Wärme.

Die Ventile berücksichtigen die Wärme der Heizung, aber auch jede Form von vorhandener Fremdenergie wie Sonneneinstrahlung, Körperwärme oder auch kühle Luft durch geöffnete Fenster, und steuern so ganz automatisch die Raumtemperatur auf das gewünschte Maß. Das die Thermostatventile helfen, sehr viel Energie und damit Heizkosten zu sparen wissen auch die Energie- Fachberater im Baustoff- Fachhandel.

Ein gängiges Thermostatventil einer Heizung besteht aus Thermostatkopf und Ventilgehäuse. Der integrierte Temperaturfühler im Thermostat sorgt, abhängig von Raumtemperatur und Einstellung, für das Öffnen und Schließen des Ventils und regelt so den Heizwasserzulauf zum Heizkörper, doch mehr als die Hälfte der Thermostatventile an deutschen Heizungen ist veraltet. Normaler Verschleiß der Ventile führt mit der Zeit dazu, dass die Temperatur im System nicht mehr zuverlässig geregelt wird. Die Energieberater warnen daher, neben unnötig hohen Heizkosten, auch vor einem erhöhtem CO2- Ausstoß.
Die verwendeten Thermostatventile sollten deshalb spätestens nach etwa 15 Jahren ersetzt werden, denn diese einfache Maßnahme spart schon zehn bis 15 Prozent Heizkosten. Auch auf die richtige Montage der Ventile ist besonders zu achten.

Um die eingestellte Temperatur zu erreichen, muss die Raumluft das Thermostatventil ungehindert umfließen können, um ein gutes Ergebnis der Steuerung zu gewährleisten. Heizkörpernischen, Fensterbänke, Vorhänge und Möbel können dem Luftfluss dabei hinderlich sein sagen Energie- Fachberater, denn dann misst der Temperaturfühler die aufgestaute warme Luft, das Ventil schließt, und die gewünschte Raumtemperatur wird nicht erreicht.

Um diesen Vorgang zu vermeiden, sollte man ein hochwertiges Ventil mit Fernfühler verwenden, der über ein dünnes Kapillarröhrchen mit dem Thermostat verbunden ist, denn der Fernfühler lässt sich außerhalb des Wärmestaus frei platzieren und erfasst die tatsächliche Temperatur der Räumlichkeiten.

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Präzise Steuerung durch hochwertige Elektronik

Zehn Prozent weniger Heizkosten sind auch durch den Einsatz von innovativer Elektronik möglich. Die meisten gängigen Thermostatventile regeln, sofern sie nicht defekt sind, die Temperatur des Heizungssystems zuverlässig. Auch die bewährten herkömmlichen Modelle helfen so, Heizenergie und Kosten zu sparen. Energie- Fachberater raten allerdings zu elektronisch gesteuerten, programmierbaren Thermostatventilen, die zugleich komfortabel zu bedienen sind und besonders hohes Einsparpotenzial bieten. Die moderne Elektronik hält die Temperatur des Raumes stets konstant und anders als bei herkömmlichen Ventilen gibt es keine technisch bedingten Abweichungen, die zwar nicht spürbar, aber dennoch messbar sind.

Mittels Sensor, Minicomputer, Uhr und Elektromotor kann zudem für jeden Heizkörper ein eigenes Temperatur- Zeit- Profil erstellt werden.
Das Heizprogramm regelt dann je nach Wochentag und Uhrzeit für jeden Raum im wohnlichen Eigenheim individuell Heizperioden und Heizpausen der Anlage.
Energieberater nennen folgendes Beispiel: Unter der Woche ist dann das Bad morgens, passend zum Aufstehen, von 6 bis 8 Uhr wohltemperiert, die Küche, passend zum Frühstück, ab halb sieben und die Heizung im Wohnzimmer springt um 17 Uhr an, damit der Raum zum Feierabend schön warm ist.
Am Wochenende sieht das Profil des Heizprogramms entsprechend anders aus, da die Bewohner des Gebäudes nicht ihre Arbeitsstellen aufsuchen müssen.

Wer die Raumtemperatur seiner Wohnung nur um ein Grad senkt, spart bekanntlich etwa sechs Prozent wertvoller Heizenergie. Wird die Temperatur aller Räumlichkeiten bei Abwesenheit der Bewohner von elektronisch geregelten, hochwertigen Thermostatventilen automatisch um etwa vier Grad gesenkt, lassen sich allein auf diese Weise etwa zehn Prozent Heizkosten sparen, ohne dass das beheizte Objekt auskühlt. Die flexible Programmierung der Thermostateinstellungen erfolgt entweder über die innovative Elektronik direkt am Ventil oder über eine zentrale Steuereinheit, die per Funkübertragung mehrere Ventilantriebe in einem Raum des Gebäudes regelt.

Für die energetische Modernisierung stehen auch vielfältige Fördermittel vom Staat zur Verfügung, die es zu nutzen gilt. Interessant für viele Bauherren ist sicherlich der Hinweis der Energie- Fachberater, dass in einigen Bundesländern für den Austausch veralteter Thermostatventile Fördermittel gewährt werden. Wo und welche Modernisierungsmaßnahmen von Bund und Ländern gefördert werden, erfahren Hauseigentümer vorab im Internet auf zahlreichen Informationsseiten.
Unter der Adresse www.eco-protect.de beispielsweise finden sich viele Fakten rund um das energetische Modernisieren und die dazu erhältlichen Fördermittel.

Energetische Modernisierung
Der Gebäudeenergieausweis ist Pflicht, Hausbesitzer können auch mit Rollläden und Sonnenschutz Energie einsparen

Der vom Gesetzgeber vorgeschriebene bundesweit einheitliche Gebäudeenergieausweis gibt seit seiner Einführung Auskunft über den Energieverbrauch eines bestehenden Hauses. Neben einer effizienten Heizungsanlage und hochwertiger Wärmedämmung tragen neuartige Rollläden und innovative Sonnenschutzprodukte zur Energieeinsparung bei, denn sie schließen Gebäudeöffnungen vor unliebsamen Witterungseinflüssen wie Sonne, Kälte oder Wind ab.

Im Sommer wird in Räumen, die mit Rollläden, Jalousien und ähnlichem Schutz ausgerüstet sind, eine unangenehme Aufheizung durch die sonst starke Sonneneinstrahlung vermieden und die im Betrieb sehr teuren, Klimaanlagen und Ventilatoren für die Räumlichkeiten werden weitgehend überflüssig.

Durch im Herbst und Winter rechtzeitig geschlossene Rollläden wird der Wärmedurchgang je nach Fenster um bis zu 40 Prozent verringert, was auch dementsprechend Kosten einspart. Für den verkleinerten Energieverlust maßgeblich verantwortlich sind die dämmende Luftschicht zwischen heruntergelassenem Rollladen und Fensterscheibe sowie die Verminderung der Wärmeabstrahlung durch den vorhandenen Rollladenpanzer.

Geöffnete Rollläden hingegen können in der kalten Jahreszeit sogar zu einer positiven Energiebilanz eines Hauses beitragen, da die Sonne ungehindert in das Rauminnere gelangen und so zur Aufheizung des Gebäudes beitragen kann. Viele Energie- Fachberater die sich im Bereich der Rollläden und des Sonnenschutzes bestens auskennen verweisen darauf, dass vor allem motorisierte und automatisch gesteuerte Rollläden den Wärmeverlust reduzieren, was anschließend auch im Heizungsverbrauch und der damit verbundenen Rechnung sichtbar wird.

Bei den Modernisierungsvorschlägen der Gebäudeenergieberater ist eine Rollladenautomatisierung deshalb meist enthalten, denn auch wenn sich die zusätzliche Isolierung der Fenster nicht direkt im Energieausweis niederschlägt, lohnt sich diese Investition, auf einen längeren Zeitraum gesehen, in jedem Fall.

Weitere Informationen über sommerlichen und winterlichen Wärmeschutz, energetische Modernisierung im allgemeinen sowie Fördermittel von Bund und Ländern gibt es im Internet unter www.eco-protect.de und beim Objekt- und Gewerbebauunternehmen Baufritz www.baufritz.de