Inneneinrichtung
Holzmöbel
Im Innenbereich kommen Holzmöbel überall zur Anwendung. Holz bleibt als zeitloser Werkstoff unbestritten, während im Möbelbau moderne Materialien wie Glas oder Kunststoff den jeweiligen Moden unterworfen sind. Der Mensch hat seit jeher zum organischen Material Holz eine emotionale Beziehung, da es sich bei Bäumen und Sträuchern um Lebewesen handelt, welche meist gleich vor der Türe wachsen.
Es kommt nicht von ungefähr, dass in historischen Gebäuden Holzmöbel und Holzeinrichtungen zu bestaunen sind, welche die Jahrhunderte in der Grundsubstanz unbeschadet überdauert haben. Holz zeichnet sich durch seine enorme Beständigkeit aus.
Modetrend Holz
Im Möbelbau besinnt man sich wieder vermehrt auf organische Materialien, parallel zur Wiederentdeckung von Holzkonstruktionen für Wohn- und Zweckbauten. Für Konstruktionen werden in der Regel Nadelhölzer verwendet, im Möbelbau gelangen zumeist Laubhölzer zur Anwendung. Der Trend lässt sich heute farblich zu dunklen Tönen ausmachen, früher jedoch wurde vermehrt helles Holz bevorzugt.

Nicht selten ist die Frage nach der Verwendung von Massiv- oder Furnierhölzern. Früher war die Nachfrage zu Furniermöbel eher vermindert und galt oftmals als minderwertiger Qualität.
Heute gilt in erster Linie das richtige material am richtigen Ort einzusetzen. Während sich das kleiner gewachsene Nussbaumholz praktisch nur als Furnier verarbeiten lässt, kann ein Tisch aus massiver Eiche ohne weiteres aus einem Stück gefertigt werden.
So vielfältig wie für die Möbel zu Verfügung stehenden Hölzer, ist auch deren Oberflächenbehandlung.Massivholz lässt sich mit Beizen oder Lasuren optisch qualitativ veredeln. Man kann es jedoch auch vielfach ölen, lackieren oder wachsen um es hochwertig umzuwandeln.
Der begehbare Schrank
Sie bieten Bewegungsfreiheit und sparen Platz. Man sollte vor dem Bau eines Hauses über begehbare Schränke nachdenken, damit man den Platz einplanen kann. Ein überdimensionaler Kleiderschrank, den man mit Schiebetüren öffnen und dann betreten kann. Badezimmer oder Schlafzimmer eignen sich als Standorte, dort wo man sich ankleidet.
Der begehbare Kleiderschrank dient, je nach Raumverhältnissen, als Stauraum für die ganze Familie. Taschen, Schuhe, Wäsche, Kleidungsstücke oder sogar Koffer lassen sich darin deponieren. Indem man die Schiebetür wieder schließt, verwandelt man sein Schlafzimmer in einen Aufenthaltraum. Wer im Schlafzimmer also lieber Wände sieht als Schränke, sollte sich für einen begehbaren Kleiderschrank entscheiden.
Die Größe des begehbaren Kleiderschranks richtet sich einerseits nach dem zur Verfügung stehenden Platz, andererseits nach der Haushaltsgröße. Man sollte sich den Schrank seinen individuellen Bedürfnissen anpassen. Grundsätzlich gilt, Regale und Schubladen wechseln sich ab mit Kleiderstangen. Diese können frontal und/oder beidseitig eingebaut werden. In der Mitte bleibt immer Raum um den Schrank zu betreten und sich anzukleiden.
Zur Gestaltung des begehbaren Schranks lässt das Material großen Freiraum. Holz, Metall oder Alu eignen sich ebenso wie veredelte Platten oder Glas. Es können auch einzelne Materialien kombiniert werden. Es empfiehlt sich jedoch aus ästhetischen Überlegungen, Stil und Material des begehbaren Kleiderschranks ins Gesamtkonzept des Umbaus oder Neubaus einzubeziehen. Man wählt am besten noch direkt eine passende Deckenbeleuchtung damit die Sicht auf Wäsche, Röcke und Hosen auch immer gut ist.
Der Ankleideraum
Die Luxusvariante des begehbaren Kleiderschranks ist der Ankleideraum. Für den der es großzügig mag, ist der Ankleideraum genau das Richtige. Der Raum ist ein Zimmer wie jedes Andere nur, darin befinden sich keine Möbel, sondern Schuhe, Krawatten und Blusen. Wer ein Ankleidezimmer baut, gönnt sich und seiner Kleiderkollektion Raum zur Präsentation.
Ein Ankleideraum lässt sich nicht auf einen Stauraum oder einfachen Schrank reduzieren. Man kleidet sich darin an, stellt Anzug und Hemd für den nächsten Tag zusammen und erfreut sich Stoffe, Formen und Farben. Mit beispielsweise einem Schminktisch oder einem großen Spiegel belebt man den Raum zusätzlich. Die Kleider und Farben wirken optimal, wenn das Zimmer im Idealfall mit Tageslicht durchflutet wird.
Das Material des Ankleidezimmers sollte zum Stil und Konzept des Hauses passen. Haben sie sich zum Beispiel für ein gesundes Holzhaus entschieden, sind beim Bau des Ankleideraumes mit Holz, der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Mit Details wie Glasregale oder Glasvitrinen schenkt man den einzelnen Kleidungsstücken besondere Aufmerksamkeit. Eine optimale Beleuchtung rückt Schuhe, Hüte und Kleider ins rechte Licht.




