Ihr Fertighaus und Designhaus Portal. Nachrichten, Artikel und Pressemeldungen zum Thema Fertighaus und Designhaus Hausbau.


Tipps zur Möblierung für Böden

Für welche Garnitur entscheiden Sie sich? Eine Faustregel gilt beim Einrichten von Wohnräumen: Kühle Materialien mit warmen zu brechen und umgekehrt.

Der Mensch sucht in den eigenen vier Wänden Wohlbefinden und Abwechslung. Darum sollten Möbel und Materialien beim Einrichten auf die Bodenbeläge abgestimmt sein. Die Einrichtungsvorstellungen sollten von Anfang an ins Bauvorhaben einbezogen werden. Denn dem Geschmack sind Grenzen gesetzt sobald der Boden gelegt ist.

Eine warme Atmosphäre vermittelt dem Raum der Parkettboden. Auf einen Teppich darf man beim Einrichten deshalb verzichten. Wer es gemütlich mag, kann den Holzboden mit einem textilen Schmuckstück ergänzen. Mit modernen Materialien wie Metall oder Glas lässt sich Holz gut kombinieren. Aber auch Holz auf Holz verträgt sich. Meist wirkt es aber noch eleganter, wenn man die Flächen klar voneinander getrennt hält. Bei einem Holztisch kann man sich beispielsweise auch für ein Modell mit Metallbeinen entscheiden.

Die eher künstlich wirkende Oberfläche des Laminatbodens bricht man indem man einen Teppich aus Naturfasern ausrollt (z.B. Kokos).

Natursteinboden wirkt eher kühl, daher empfiehlt sich bei der Möblierung warme Materialien den Vorzug zu geben. Auf den Steinboden passt besser ein Holztisch oder ein Tisch mit einer Platte aus Linoleum als ein Glastisch. Bei der Garnitur gibt man besser dem Sofa mit einem Wollstoffbezug den Vorzug gegenüber einer Ledercouch. Spannungslos wirkt Stein auf Stein.

Linoleumböden lassen durch ihre optische Wärme und klare Struktur viele Möglichkeiten offen. Hierzu stellt man gerne Möbel aus Stahl, Glas oder Holz. Bei maseriertes Linoleum sollte man jedoch bei der Wahl der Holzmöbel auf die Färbung des Holzes achten. Denn Holz weist ebenfalls Struktur auf.
Für Korkboden gilt das Gleiche. Im Gegensatz zu Linoleum ist dieser noch stärker strukturiert.

Auch Keramik wirkt eher kühl, daher darf er mit einem Teppich aus Naturfasern ergänzt werden. Die Fugen und Platten vermitteln dem Raum Lebendigkeit. Je kleiner die Platten desto lebendiger die Raumatmosphäre. Auf Möbel mit viel Struktur sollte deshalb verzichtet werden (z.B. Spaghettimöbel).

Fugenlose Bodenflächen wie z.B. der gegossene Zementboden strahlt viel Ruhe aus. Entscheidend für die Möbel ist hier die Oberflächenbehandlung des Bodens. Mit einem Teppich lässt sich die fugenlose Fläche kombinieren. Was grundsätzlich gilt ist, der fugenlose Boden korrespondiert mit modernen Designmöbeln ebenso mit Antiquitäten. Ein Stil sollte aber immer dominieren.

Mit kühlen Materialien wie Glas, Stahl oder Leder verträgt sich der warme Teppichboden gut. Holz passt ebenfalls gut zum Teppich. Vorsicht geboten ist bei der Auswahl von Polstermöbeln. Damit im Raum ein Kontrast entsteht, empfiehlt es sich mit Farben zu spielen.

Kunststoffbeläge finden in Wohnbereichen meist nur in Nasszonen Verwendung.