Geld für Austausch von Stromheizungen

Neue Förderung soll ineffiziente Heizungen aus dem Verkehr ziehen
Ein neues Programm des Bundesbauministeriums soll den freiwilligen Austausch von Nachtstromheizungen gegen energieeffiziente, klimafreundliche Alternativen beschleunigen. Eigentümer von Mehrfamilienhäusern können Zuschüsse von 250 Euro pro Gerät für die Außerbetriebnahme dieser als besonders ineffizient geltenden Heizungstypen beantragen. Dabei ist die Förderung auf 50 Wohnungen pro Eigentümer begrenzt.
Mit dem neuen Zuschuss greift das Ministerium einer für die Energieeinsparverordnung 2009 geplanten Regelung voraus. Nach dieser soll die Außerbetriebnahme alter Nachtstromspeicherheizungen ab 2020 für Mehrfamilienhäuser mit mindestens sechs Wohneinheiten sowie größere Büro- und Gewerbebauten vorgeschrieben werden.

“Wir warten nicht, bis es gesetzlich Pflicht wird, diese Klimakiller aus dem Verkehr zu ziehen”, sagte Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee. “Je früher auf moderne, effiziente Heizungen umgestellt wird, desto mehr Energiekosten können eingespart werden und desto besser ist das für unsere Umwelt und das Klima.”

Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist, dass der Austausch 2008 oder 2009 geschieht und Daten für die wissenschaftliche Auswertung der Maßnahme zur Verfügung gestellt werden. Dabei sollen die Reduzierung des Primärenergiebedarfes und des CO2-Ausstoßes, die Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher technischer Lösungen sowie der Energieverbrauch vor und nach der Sanierung untersucht werden. Anmeldungen können bis zum 30. November 2008 an das

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Ref. II2
Modellvorhaben Nachtstromspeicherheizungen
Deichmanns Aue 31-37
53179 Bonn

gerichtet werden. Auskünfte erteilt das Bundesamt unter der Telefonnummer
0228 / 99 401 1642.
Weitere Informationen zum Förderprogramm und zur Anmeldung finden Sie hier auf www.bbr.bund.de.